Mobile EndgeraeteJetzt hat in der Stadt Brandis die papierlose Ratsarbeit begonnen. Gestern wurden alle Stadträte, Fachbereichsleiter, der Bauhof-Chef und die sachkundigen Einwohner mit entsprechender Hardware ausgestattet – einem handlichen Tablet-Computer mit abnehmbarer Tastatur. Im Vorfeld wurde bereits Mitte Januar das Rats- und Bürgerinformationssystem auf der neuen Homepage der Stadt installiert. Hier können Räte aber auch Bürgerinnen und Bürger sämtliche Unterlagen zu öffentlichen Stadtratssitzungen einsehen. Die Räte in einem Passwort-geschützten Bereich auch die der nichtöffentlichen Sitzungen. Mit der neuen Technik, die über ein Projekt innerhalb der „Innovationskommune Sachsen“ angeschafft wurde, bricht ein neues Zeitalter in der Ratsarbeit an. Die Unterlagen müssen nicht mehr ausgedruckt, kopiert, zusammengestellt und per Post verschickt werden. Eine Einsparung an Arbeitszeit und Papier für die Stadtverwaltung. „Der eine oder andere Stadtrat wird sicher weiter die Papierform bevorzugen. Allerdings wird sich das Parlament mit der Zeit an die neue Arbeitsweise gewöhnen“, ist sich Robert Kröber, Fachbereichsleiter Hauptamt, sicher. Die mobilen Endgeräte bleiben Eigentum der Stadt Brandis. Nach Ablauf der Wahlperiode im Jahr 2019 müssen die 22 ehrenamtlichen Stadträte ihren Tablet wieder abgeben.

Für Brandis wird eine neue Ortschronistin bzw. ein neuer Ortschronist gesucht. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit bewerben. Die Aufgaben eines Ortschronisten umfassen die Fortschreibung und Pflege der Ortschronik, die fachliche Unterstützung der Stadt Brandis sowie der Vereine und Dritter bei der Aufarbeitung ortsprägender geschichtlicher Ereignisse, sowie die kontinuierliche Berichterstattung gegenüber der Allgemeinheit und für Publikationen wie z.B. das Stadtjournal.
Die Bewerbungsfrist wurde verlängert. Bis zum 28. Februar 2015 kann man sich formlos mit einer kurzen Angabe zur Motivation bei der Stadtverwaltung Brandis, Markt 1-3, 04821 Brandis oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bewerben.

Die Stadtverwaltung Brandis hatte am 29. Januar zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus geladen. Thema: Der geplante Tonabbau Brandis-Nordfeld, südlich des Zeititzer Weges. Etwa 120 Interessierte nahmen die Möglichkeit wahr, sich über das Verfahren zu erkundigen. Das Ingenieurbüro Knoblich stellte die inhaltlichen Aspekte vor. Danach gab es von den Brandiserinnen und Brandisern vor allem Fragen zu der anstehenden Verkehrsbelastung und der Situation des Totgrabens. Eine Zusammenfassung des Abends finden Sie hier.
Die Pläne für das Vorhaben liegen noch bis 5. Februar im Rathaus, Zimmer 2.14 aus. Bis 13. Februar 2015 kann man Einsprüche bei der Landesdirektion geltend machen - Infos dazu gibt es ebenfalls bei der Stadtverwaltung, Zimmer 2.14.

KnopfdruckBrandis startet neue Homepage mit Ratsinformationssystem

Im Oktober letzten Jahres die Stadt Brandis vom Freistaat als Innovationskommune Sachsens ausgezeichnet worden. Nach nur einem Vierteljahr sind die ersten Projekte im Rahmen der Innovationskommune fertig: der neuer Internetauftritt und die Einführung und Implementierung des Ratsinformationssystems. Der Abteilungsleiters der Abteilung "Verwaltungsmodernisierung und Informationstechnologie in der Staatsverwaltung" des Staatsministeriums des Inneren, Herrn Sondermann, Frau Gesine Sommer, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung in unserem Landkreis sowie der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse schalteten heute per „Knopfdruck“ ganz offiziell beides online. Innenminister Markus Ulbig zeigt sich zufrieden mit den ersten fertig gestellten Projekten: „Ein modernes Internetportal für Brandis. Das System bietet erstklassigen Service für die Bürger und macht Entscheidungen noch transparenter. Ein gutes Beispiel für Sachsens innovative Kommunen.“

Nach mehr als einem Jahr Arbeit, dem Auswerten von 769 Fragebögen und vier Verkehrszählungen hat der Arbeitskreis Verkehr gemeinsam mit dem ausführenden Ingenieurbüro Hanke eine Menge mögliche Maßnahmen erarbeitet.