Klettern klPünktlich am ersten Schultag des neuen Schuljahres konnten die Knirpse der Grundschule Beucha gestern ihren neuen Spielplatz in Beschlag nehmen. Möglich geworden ist der Bau durch die akribische Arbeit des Fördervereins. Denn Dank dessen Mitgliedern und Machern konnten für das Spielplatz-Projekt „Toller toben“ 12.000 Euro gesammelt werden.

SandstrandEs ist nicht wie an der Ostsee – aber ein bisschen. Seit wenigen Tagen kann man sich auf einem Stück am Südufer vom Albrechtshainer See nach dem Baden in den Sand legen. Damit wird der See weiter aufgewertet. Mitarbeiter vom Bauhof der Stadt Brandis haben dort rund 40 Tonnen Sand aufgeschüttet. „Der Sand stammt vom Spielplatz der Grundschule Beucha, dieser wird derzeit neu gebaut“, sagt Günther Koch, Leiter vom Bauhof der Stadt Brandis. Damit die Fundamente für den neuen Spielplatz errichtet werden können, musste der noch sehr gute, saubere Sand entfernt werden. Es wäre schade gewesen, ihn zu entsorgen. So entstand die Idee in der Stadtverwaltung, einen kleinen Strand aufzuschütten. Auf der anderen Seite, die von der Kleinsteinberger Straße zugänglich ist, soll in nächster Zeit der zweite Strand dieser Art entstehen.

Einzelhandelskonzept erstes Beteiligungsprojekt

Das neu entwickelte Beteiligungsportal der Stadt Brandis wird ab sofort im Pilotbetrieb durch die Bürgerinnen und Bürger der Innovationskommune getestet. Damit werden darauf dann auch alle anderen sächsischen Städte und Gemeinden Zugriff haben. Das Beteiligungsportal bildet, eingebunden in die Webseite der Stadt einen zentralen Einstieg für verschiedenste Beteiligungen, weitere Einsätze sind bereits geplant, so dass das Werkzeug bald in der Bevölkerung etabliert sein dürfte.

Kulturhaus Neuer VereinVergangenen Donnerstag, dem 2. Juli begann pünktlich um 18.30 ​Uhr​ die Gründungssitzung des Vereins "Kulturhaus Beucha". Das Interesse der Bürger am verwaisten Kulturhaus in Beucha war groß - rund 30 Gäste waren gekommen. Der Beuchaer Ortsvorsteher Wolfgang Drescher begrüßte alle Gäste sowie den Bürgermeister Arno Jesse.

Erschliessungsstrasse WaldpolenzAuf den ehemaligen Taxi-Ways des ehemaligen Militärflughafens in Waldpolenz können jetzt auch Kraftfahrer unterwegs sein. Gestern wurde die 1,6 Kilometer lange Verbindung zwischen Polenz und der Kreisstraße in Richtung Machern offiziell freigegeben. "Ein Meilenstein für die Entwicklung des Geländes", so Bürgermeister Arno Jesse. Damit ist auch die bereits ansässige Firma Juwi und die zum Unternehmen gehörige Biogasanlage direkt an das öffentliche Straßennetz angeschlossen.

Lok GymnasiumAufregung bei den Schülern am Brandiser Gymnasium: Gestern hatten sich Sportdirektor Mario Basler, Trainer Heiko Scholz und Co-Trainer Rüdiger Hoppe vom 1. FC Lokomotive Leipzig zu einem Schnuppertraining angesagt. Nach einem Aufwärmtraining spielten Mannschaften der sechsten Klassen gegeneinander. „Bei dem Mini-Turnier wurden die Schüler von den Lok-Trainern gecoacht“, erzählt Schulleiterin Silke Kirsten begeistert. Im Anschluss konnten die 10- bis 11-Jährigen ihre Fragen an die Profis loswerden: Welche Eigenschaften benötigt man als Fußball-Profi? Wie stehen die Lok-Verantwortlichen zu RB Leipzig? Würden sie jeden Schritt ihrer Karriere und in der Entwicklung im Profibereich heute noch einmal so machen wie damals? oder Suchen sie schon aktiv nach neuen Talenten? Geduldig wurden die Fragen beantwortet, bevor sich die Schüler noch Autogramme holen konnten.

Zu einer Diskussion zum Thema Asylbewerber in Brandis hatte vergangenen Donnerstag das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt in den Kirchgemeindesaal eingeladen. Forum-Sprecher Markus Bergforth (SPD) machte klar, dass sich auch Brandis einer Aufnahme von Asylbewerbern stellen müsse. Mehr als 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger hörten dabei von Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Integration, dass eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Sachsen, dem Landkreis Leipzig und damit auch in Brandis angestrebt werde. Sachsen erwartet laut ihrer Aussage in diesem Jahr rund 20.000 Asylbewerber. Das sind fast doppelt so viele wie 2014. Nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel werden die Asylbewerber in Deutschland verteilt. Demnach kommen in diesem Jahr 5,1 Prozent der Menschen nach Sachsen. 21,2 Prozent muss beispielsweise Nordrhein-Westfalen aufnehmen.

Asyl Podium Asyl Zuschauer

AH Graupner HandwerkskammerBei einer Landkreis-Rundreise waren Vertreter der Handwerkskammer zu Leipzig unter anderem auch im Brandiser Autohaus Graupnerv zu Gast. Gemeinsam mit Bürgermeister Arno Jesse begrüßte Ingo Graupner die Delegation. Die Gäste interessierten sich einerseits für die Geschichte des Unternehmens, andererseits wollten sie aber auch gern eventuelle Probleme oder Schwierigkeiten angesprochen wissen. Im Foto v.l.: Hausherr Ingo Graupner, Claus Gröhn, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Siegrun Schwemmer, Betriebsberaterin der Handwerkskammer, Uwe Schmidt, Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer zu Leipzig/Regionalbeauftragter Landkreis Leipzig, Arno Jesse, Bürgermeister der Stadt Brandis und Ingo Schöne, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Landkreis Leipzig.

Koepping Goldenes BuchPfarrer Seidel Goldenes Buch

Gleich zwei Mal gab es in dieser Woche einen Anlass, das Goldene Buch der Stadt Brandis aufzuschlagen. Denn es hatte sich hoher Besuch angekündigt. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Sachsen, ließ es sich nicht nehmen, vor einer Veranstaltung zum Thema Integration in Brandis, Bürgermeister Arno Jesse zu besuchen und sich in dem Goldenen Buch zu verewigen.

Zwei Tage zuvor trug sich der nun verabschiedete Brandiser Pfarrer Dr. Ulrich Seidel ein. Seit 14 Jahren war er in unserer Kirchgemeinde aktiv und hat so Manches erlebt. Bevor er in seinen wohlverdienten Ruhestand geht und mitten in den Umzugsarbeiten, nutzte er die Gelegenheit, mit seinem Eintrag einen Dank an die Gemeinde auszusprechen.

Unter dem Titel "Brandiser Gespräche - Lassen Sie uns reden!" möchte das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt mit Brandisern und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche über aktuelle Themen, die Brandis und seine Bürgerinnen und Bürger bewegen, diskutieren. Das erste Brandiser Gespräch stellt sich am morgigen Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr im Kirchgemeindesaal Brandis, der Problematik der Integration von Flüchtlingen, welche Aufgabe aller Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig und damit auch die der Stadt Brandis ist.