Kulturhaus Neuer VereinVergangenen Donnerstag, dem 2. Juli begann pünktlich um 18.30 ​Uhr​ die Gründungssitzung des Vereins "Kulturhaus Beucha". Das Interesse der Bürger am verwaisten Kulturhaus in Beucha war groß - rund 30 Gäste waren gekommen. Der Beuchaer Ortsvorsteher Wolfgang Drescher begrüßte alle Gäste sowie den Bürgermeister Arno Jesse.

Erschliessungsstrasse WaldpolenzAuf den ehemaligen Taxi-Ways des ehemaligen Militärflughafens in Waldpolenz können jetzt auch Kraftfahrer unterwegs sein. Gestern wurde die 1,6 Kilometer lange Verbindung zwischen Polenz und der Kreisstraße in Richtung Machern offiziell freigegeben. "Ein Meilenstein für die Entwicklung des Geländes", so Bürgermeister Arno Jesse. Damit ist auch die bereits ansässige Firma Juwi und die zum Unternehmen gehörige Biogasanlage direkt an das öffentliche Straßennetz angeschlossen.

Lok GymnasiumAufregung bei den Schülern am Brandiser Gymnasium: Gestern hatten sich Sportdirektor Mario Basler, Trainer Heiko Scholz und Co-Trainer Rüdiger Hoppe vom 1. FC Lokomotive Leipzig zu einem Schnuppertraining angesagt. Nach einem Aufwärmtraining spielten Mannschaften der sechsten Klassen gegeneinander. „Bei dem Mini-Turnier wurden die Schüler von den Lok-Trainern gecoacht“, erzählt Schulleiterin Silke Kirsten begeistert. Im Anschluss konnten die 10- bis 11-Jährigen ihre Fragen an die Profis loswerden: Welche Eigenschaften benötigt man als Fußball-Profi? Wie stehen die Lok-Verantwortlichen zu RB Leipzig? Würden sie jeden Schritt ihrer Karriere und in der Entwicklung im Profibereich heute noch einmal so machen wie damals? oder Suchen sie schon aktiv nach neuen Talenten? Geduldig wurden die Fragen beantwortet, bevor sich die Schüler noch Autogramme holen konnten.

Zu einer Diskussion zum Thema Asylbewerber in Brandis hatte vergangenen Donnerstag das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt in den Kirchgemeindesaal eingeladen. Forum-Sprecher Markus Bergforth (SPD) machte klar, dass sich auch Brandis einer Aufnahme von Asylbewerbern stellen müsse. Mehr als 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger hörten dabei von Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Integration, dass eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Sachsen, dem Landkreis Leipzig und damit auch in Brandis angestrebt werde. Sachsen erwartet laut ihrer Aussage in diesem Jahr rund 20.000 Asylbewerber. Das sind fast doppelt so viele wie 2014. Nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel werden die Asylbewerber in Deutschland verteilt. Demnach kommen in diesem Jahr 5,1 Prozent der Menschen nach Sachsen. 21,2 Prozent muss beispielsweise Nordrhein-Westfalen aufnehmen.

Asyl Podium Asyl Zuschauer

AH Graupner HandwerkskammerBei einer Landkreis-Rundreise waren Vertreter der Handwerkskammer zu Leipzig unter anderem auch im Brandiser Autohaus Graupnerv zu Gast. Gemeinsam mit Bürgermeister Arno Jesse begrüßte Ingo Graupner die Delegation. Die Gäste interessierten sich einerseits für die Geschichte des Unternehmens, andererseits wollten sie aber auch gern eventuelle Probleme oder Schwierigkeiten angesprochen wissen. Im Foto v.l.: Hausherr Ingo Graupner, Claus Gröhn, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, Siegrun Schwemmer, Betriebsberaterin der Handwerkskammer, Uwe Schmidt, Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer zu Leipzig/Regionalbeauftragter Landkreis Leipzig, Arno Jesse, Bürgermeister der Stadt Brandis und Ingo Schöne, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Landkreis Leipzig.

Koepping Goldenes BuchPfarrer Seidel Goldenes Buch

Gleich zwei Mal gab es in dieser Woche einen Anlass, das Goldene Buch der Stadt Brandis aufzuschlagen. Denn es hatte sich hoher Besuch angekündigt. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Sachsen, ließ es sich nicht nehmen, vor einer Veranstaltung zum Thema Integration in Brandis, Bürgermeister Arno Jesse zu besuchen und sich in dem Goldenen Buch zu verewigen.

Zwei Tage zuvor trug sich der nun verabschiedete Brandiser Pfarrer Dr. Ulrich Seidel ein. Seit 14 Jahren war er in unserer Kirchgemeinde aktiv und hat so Manches erlebt. Bevor er in seinen wohlverdienten Ruhestand geht und mitten in den Umzugsarbeiten, nutzte er die Gelegenheit, mit seinem Eintrag einen Dank an die Gemeinde auszusprechen.

Unter dem Titel "Brandiser Gespräche - Lassen Sie uns reden!" möchte das Brandiser Forum für Demokratie und Vielfalt mit Brandisern und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kirche über aktuelle Themen, die Brandis und seine Bürgerinnen und Bürger bewegen, diskutieren. Das erste Brandiser Gespräch stellt sich am morgigen Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr im Kirchgemeindesaal Brandis, der Problematik der Integration von Flüchtlingen, welche Aufgabe aller Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig und damit auch die der Stadt Brandis ist.

KehrmaschineSeit Montag ist in der Stadt Brandis und den Ortsteilen eine Kehrmaschine unterwegs. Gemeinsam mit der Gemeinde Borsdorf wurde das Fahrzeug über einen fünf Jahre laufenden Leasingvertrag angeschafft. Nachdem sich die Stadt Brandis bereits auf personeller Ebene neben der Stelle eines IT-Experten einen Brandschutzbeauftragten mit der Stadt Naunhof teilt, ist die gemeinsame Kehrmaschine mit Borsdorf ein völlig neuer Weg interkommunaler Zusammenarbeit. „Ich kenne in der näheren Umgebung kein Beispiel, bei dem sich zwei Kommunen zusammengetan haben und eine Spezialmaschine gemeinsam nutzen“, sagt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse. Die Borsdorfer benötigten eine neue Kehrmaschine, Brandis hatte bisher keine. Die Anschaffungskosten von rund 100.000 Euro hätte keine der beiden Kommunen allein stemmen können. Abwechselnd wird sie nun alle zwei Wochen in Brandis und Borsdorf eingesetzt. Gereinigt werden vor allem die städtischen Straßen und Plätze, die auch beim Winterdienst berücksichtigt werden.

Eintrag Goldenes Buch UlbigBevor die Gründung des Innovationsnetzwerkes am Montag anstand, hatte Sachsens Innenminister Markus Ulbig die Gelegenheit, sich ins Goldene Buch der Stadt Brandis einzutragen. Im Parkschlösschencafé schrieb er persönliche Zeilen und wünschte darin viel Glück und Ausdauer bei der Umsetzung der Projekte innerhalb der Innovationskommune sowie des Netzwerkes mit den anderen Finalkommunen des Wettbewerbs.

Gruppenbild klInnenminister Markus Ulbig (3.v.l.) besuchte heute die Stadt Brandis, die im vergangenen Jahr den Preis um die Innovationskommune gewonnen hat. Der Innenminister nahm im Rahmen des Treffens an der Gründung des Innovationsnetzwerkes teil. Darin arbeiten künftig sechs verschiedene Kommunen im Bereich der Verwaltungsmodernisierung zusammen.
Innenminister Markus Ulbig: „Brandis ist eine Innovationskommune und geht mit gutem Beispiel voran. Die Bürger können hier viele Dienste der Stadt bereits online nutzen. Durch das Innovationsnetzwerk werden die beteiligten Kommunen von den Erfahrungen der Stadt Brandis profitieren.“
Zu den sechs Kommunen des Innovationsnetzwerkes gehören neben Brandis auch Wurzen, Brand-Erbisdorf, Markranstädt, Wilsdruff und Plauen. Die Mitglieder sind die Finalisten des Wettbewerbes "Sächsische Innovationskommune 2014 – 2016". Als Mitglieder profitieren diese Städte von den neuen IT- und E-Government-Lösungen, mit deren Umsetzung zuerst in Brandis begonnen wurde.
Die Idee für das Innovationsnetzwerk entstand während des Auswahlverfahrens für die sächsische Innovationskommune. Insgesamt hatten sich 21 Kommunen beworben. "Das heutige Anliegen war es, sich zu vernetzen, gemeinsam voneinander zu lernen. Das ist nicht nur logisch und naheliegend, sondern immanenter Teil des Projektes Innovationskommune", beschreibt der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse das Vorhaben.