Steinreich ist die Gegend zwischen den Hohburger Bergen, dem Collm, dem Kohlenberg Brandis und dem Rochlitzer Berg. Die zahlreichen Abbaustätten sind jedoch kein Hindernis, Gästen die Region zu zeigen. Im Gegenteil meint der Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ – das sind Fenster in eine spannende Erdgeschichte. Am 8. April 2014 hat er vor rund 50 Gästen im Festsaal des Jagdhauses Kössern das geologische Schatzkästlein geöffnet und seinen Entwicklungsplan vorgestellt.

13 Städte und Gemeinden aus drei Landkreisen arbeiten mittlerweile im Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen.“ zusammen – die Stadt Brandis ist eine davon. Ihr gemeinsames Ziel: aus dem geologischen und natürlichen Reichtum gehaltvolle Angebote für Naherholung, Tourismus und Umweltbildung zu entwickeln. Vorreiter, so bilanziert Dr. Gerhard Gey sind Lossatal mit dem Museum Steinarbeiterhaus, Thallwitz mit dem Geoportal im Herrenhaus Röcknitz und dem Geoerlebnisgarten oder die Stadt Rochlitz mit dem Porphyrlehrpfad über den Rochlitzer Berg. Allesamt gut genutzte Stationen, deren Dichte und Verknüpfung im Geopark Porphyrland zunehmen soll. Als Präsident des Trägervereins Naturpark Muldenland kündigt Gey an, dass sich der Verein künftig per Satzung und Name gänzlich dem Geopark Porphyrland widmen wird. Er lud alle Kommunen ein, die Basis des Geoparks durch ihren Beitritt zu stärken.

http://www.geopark-porphyrland.de/