Zur Flüchtlingssituation / Stand: 13.12.2016

Plätze für Schülerpraktika in den Winterferien gesucht (13.02. – 24.02.2017)

Die minderjährigen Asylsuchenden, die derzeit im DRK Kinder- und Jugendwohnen in Brandis/Waldsteinberg untergebracht sind, möchten als Einstieg in die Berufswelt in den Winterferien gern (unbezahlte Schüler-) Praktika absolvieren. Bereits in den Herbstferien haben einige der Jugendlichen erfolgreich Erfahrungen sammeln können, gern würden wir dies Weiteren ermöglichen.

Favorisiert werden Handwerksberufe in Holz und Metall sowie

- Schneider
- Kfz Mechatroniker
- Bekleidungsverkäufer
- Koch

Die Jugendlichen lernen zum Großteil seit einem Jahr deutsch, eine Verständigung ist somit möglich. Im Vorfeld würde eine Abstimmung mit dem Amtsvormund bzgl. Versicherungsschutzes erfolgen. Wenn Sie einem Jugendlichen für ein bis zwei Wochen einen Einblick in Ihr Unternehmen bieten möchten, nehmen Sie bitte direkt mit dem Leiter der Einrichtung Herrn Stapel (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)Kontakt auf.

Weitere Infos auch über die AG Waldsteinberg, Flüchtlingshilfe Brandis e.V., E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 12.7.2016

Seit November 2015 finden im ehemaligen „Waldhotel“ in Waldsteinberg jugendliche Flüchtlinge zwischen 14 und 18 Jahren ein neues zu Hause. Hier werden Sie von einem Mitarbeiterteam des DRK Muldental, dem Träger des Kinder- und Jugendwohnen Waldsteinberg, betreut. Sie erleben in der Einrichtung einen geregelten Tagesablauf und werden in alle Alltagsarbeiten wie Zimmer aufräumen, Wäsche waschen usw. aktiv einbezogen. Zudem steht ihnen als Minderjährige unter 18 Jahren ohne Sorgeberechtigten gemäß Kinder- und Jugendhilfegesetz ein Amtsvormund bei allen wesentlichen Entscheidungen zur Seite.

Um das ehemalige Hotel als Kinder- und Jugendheim nutzen zu können, wurden einige Umbauten notwendig, die bereits seit einiger Zeit in vollem Gange sind. Nach Abschluss dieser sind künftig drei Wohngruppen, in denen insgesamt 32 Kinder und Jugendliche zu Hause sein werden, geplant. Bereits jetzt sind die 32 Plätze des Hauses voll belegt. „Leider wird es in der nächsten Zeit aufgrund der Bauarbeiten noch zu einigen kurzen Beeinträchtigen für die Nachbarn kommen“, sagt Christine Gerike, zuständige Bereichsleiterin des DRK Muldental.

Das DRK-Team vor Ort blickt gemeinsam mit den Jugendlichen optimistisch in die Zukunft. „Der größte Teil der Jungs hat sich gut eingelebt und ist bestrebt, seine Deutschkenntnisse stetig zu verbessern. Sie haben gemerkt, dass dies der Schlüssel zur Integration ist: Einige spielen in ihrer Freizeit Fußball, besuchen den örtlichen Jugendclub oder ihre Freunde aus der Schule. Und nicht nur die Sprache, sondern auch die anderen schulischen Bereiche wollen sie gut meistern, um nach dem Schulbesuch eine Ausbildung beginnen zu können“, resümiert Christine Gerike. Derzeit genießen alle die Ferien mit vielfältigem Programm.

Eines lag Christine Gerike noch besonders am Herzen: „Es ist uns, auch im Namen unserer jungen Bewohner, ein besonderes Anliegen, uns bei allen Unterstützern und Nachbarn für das Verständnis und Engagement ganz herzlich zu bedanken. Darum laden wir alle Unterstützer und Nachbarn zu einem Sommerfest am Mittwoch, 27. Juli, 17 bis 19 Uhr zu uns ins DRK Kinder- und Jugendwohnen Waldsteinberg, Naunhofer Straße 4 in 04821 Brandis (Waldsteinberg) ein. Bei einem kleinen Imbiss erläutern wir gern die geplanten Umbaumaßnahmen und zeigen bei einer Führung durchs Haus, wie wir unsere pädagogische Arbeit derzeit organisieren. Wir alle würden uns sehr freuen, recht viele Gäste begrüßen zu dürfen.“

Für weitere Informationen bzw. Fragen steht Ihnen Frau Christine Gerike, Fachbereichsleiterinn Pädagogik, unter Telefon: 03425 896618 gern zur Verfügung.

A. Wedler, Öffentlichkeitsarbeit DRK Muldental

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 8.3.2016

Die Gemeinschaftsunterkunft in Beucha ist voll belegt. Die ersten Alphabetisierungskurse sind im Gemeindesaal der katholischen Kirche angelaufen. Im ehemaligen Jugendclub starten in Kürze Deutschkurse der Volkshochschule Muldental. Flüchtlingshilfeverein, Integrationsbeauftragte und private Initiativen sowie Bürger helfen den Flüchtlingen bei Behördengängen, lehren ihnen die deutsche Sprache oder verbringen ihre Freizeit mit ihnen.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 18.12.2015

Gestern sind ca. 110 Flüchtlinge in die Gemeinschaftsunterkunft in Beucha eingezogen. Die Belegung erfolgte zur Hälfte mit männlichen Singles, die andere Hälfte sind Ehepaare und Familien aus Syrien, Irak, Iran, Afghanistan und Libanon. Knapp 20 Kinder sind mit unter den Flüchtlingen dabei.

In der Gemeinschaftsunterkunft sind somit alle Belegungszimmer fertig gestellt und eingerichtet. Noch vor Weihnachten wird voraussichtlich die Buchhandlung im Erdgeschoss ausziehen, so dass dann zukünftig diese Räumlichkeiten als Gruppenräume genutzt werden können. Ebenso werden dann auch die noch fehlenden stationären Duschen installiert.

Nach diesen Fertigstellungen sollen in der Unterkunft insgesamt 120 Flüchtlingen untergebracht werden.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 8.12.2015

Der Verein Flüchtlingshilfe Brandis sucht Lernbegleiter: Die Arbeitsgruppe "MitSprache - Sprachwerkstatt Brandis" sucht ehrenamtliche Lernbegleiter, die sich bereit erklären, regelmäßig pro Woche Flüchtlingen in Brandis die deutsche Sprache nahe zu bringen. Zentrales Ziel dieses Sprachangebotes ist, geflüchtete Menschen aus ihrer aktuellen Untätigkeit in den Gemeinschaftsunterkünften herauszuholen und ihnen auf diesem Weg die Integration zu ermöglichen.

Ein Informationstreffen für alle interessierten Lernbegleiter findet am Donnerstag, dem 17. Dezember, um 19 Uhr im Parkhotel Brandis in der Bahnhofstraße 22 statt.

Es wird nicht erwartet, dass sofort eine Beteiligung und Unterstützung am Projekt zugesagt wird. Es darf auch einfach nur zugehört und zugeguckt werden, auch freut sich das Team über Ideen und Anregungen, Fragen und Bedenken, Wünsche und Einwände - das alles ist willkommen, um dem Namen MitSprache - Deutschwerkstatt Brandis alle Ehre zu machen.

Nähere Informationen unter: http://www.fluechtlingshilfe-brandis.de/

 

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 6.12.2015

Am 30.11. hat sich nun auch in Brandis ein Verein zur Flüchtlingshilfe gegründet. Bereits seit mehreren Monaten treffen sich unter dem Dach des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt Menschen, die diese neuen Aufgaben annehmen und sich diesen konstruktiv stellen. Sie haben zum Einen das Ziel, Flüchtlingen die Ankunft und Integration in die Strukturen unserer Stadt zu vereinfachen. Sie möchten aber auch Ängste vor dem Neuen, Befangenheiten vor dem eigentlich Unbekanntem in der Brandiser Bevölkerung abbauen. Wenn sich anfänglich eine überschaubare kleine Runde traf, so zählt das Netzwerk mittlerweile mehr als 50 hilfsbereite Bürger und Bürgerinnen. Arbeitsgemeinschaften wurden gebildet.

Um all diesen Bemühungen den notwendigen rechtlichen Rahmen zu geben, wurde am 30.11.2015 der Verein "Flüchtlingshilfe Brandis e.V." ins Leben gerufen. Zur Vorsitzenden des Vereins wurde von 22 Gründungsmitgliedern einstimmig Frau Leona Köhler-Wolter gewählt, ihr Stellvertreter ist Herr Markus Bergforth, Sprecher des des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt. Mit der Vereinsgründung wurde ein solider Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit in der Flüchtlingshilfe hier vor Ort gelegt.

Die Ansprechpartner sind erreichbar über die E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 2.12.2015

Das auf der Einwohnerversammlung Anfang Oktober angekündigte Treffen mit den Anwohnern der Albert-Kuntz-Straße, also den unmittelbaren Nachbarn der geplanten Gemeinschaftsunterkunft in Beucha, fand Ende der letzten Woche im Speiseraum in der Grundschule Beucha statt. Anwesend waren neben dem Bürgermeister der Stadt Brandis, Arno Jesse, der Beigeordnete des Landkreises, Herr Dr. Voigt, Herr Donner vom Polizeirevier Grimma, der Prokurist des Betreibers ABUB, Herr Horn, Beuchas Ortsvorsteher Wolfgang Drescher sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Brandis, Frau Busch-Sandmann.

Auf der Versammlung berichtete Bürgermeister Arno Jesse, dass Mitte Dezember mit dem Beginn der Belegung zu rechnen ist. Da der Bauantrag erst letzten Freitag eingegangen ist, wird die Unterkunft als Notunterkunft fungieren. Ab Februar sollte der volle Bezug als Gemeinschaftsunterkunft möglich sein. Wesentliche Themen waren in der Versammlung wieder Sicherheit und die Abwassererschließung. Herr Donner bestätige noch einmal den Einsatz eines vierten Bürgerpolizisten für Brandis und verwies auf die Ankündigung des Polizeipräsidenten Bernd Merbitz, Beucha als Pilotprojekt zu betrachten. Hier will die Polizei selbst von Anfang den Flüchtlingen Grundwerte und Grundgesetz vermitteln. An den Bürgermeister wurde von den Anwohner schon im Vorfeld der Wunsch herangetragen, zu prüfen, ob die Beleuchtung der Albert-Kuntz-Straße nicht über die gesamte Nacht angestellt werden kann. In der Versammlung konnte Jesse dies zusichern: seit dem Wochenende wird die Beleuchtung nachts nicht mehr abgestellt.

Auch zum Thema Abwasser konnte Bürgermeister Jesse Entwarnung geben. Nach Auskunft des AZV ist das Bürogebäude abwasserseitig im Trennsystem erschlossen. Das Niederschlagswasser wird über das betriebseigene Entwässerungssystem in den Todtgraben abgeleitet, das Schmutzwasser wird über den 2006 neu hergestellten Schmutzwasseranschluss zur Schmutzwasserpumpstation in der A.- Kuntz- Straße abgeleitet. An dieser Pumpstation trat insbesondere bei den Hochwasserereignissen 2010/ 2011 und 2013 Rückstau wegen Überlastung durch eintretendes Fremdwasser auf. Das Fremdwasser drang dabei im Wesentlichen aus dem Bereich der Kleingartensiedlung „Am Steinbruch“ ein. Der AZV ist seit mehreren Jahren mit dem Vorstand im Gespräch, um den Fremdwasseranfall zu mindern, der Verein und seine Mitglieder haben bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Parallel dazu hat der AZV im Juni 2013 die Pumpen erneuert und deren Leistung verstärkt. Die Pumpen sind also geeignet, das Schmutzwasser von 120 zusätzlichen Einwohnern problemlos zu fördern.

Der 2. Beigeordnete des Landkreises, Herr Dr. Voigt verwies auf die allgemeine Situation im Landkreis und den hier unterzubringenden 4.500 Flüchtlingen, Herr Horn offerierte die Möglichkeit eines Tages der Offenen Tür, sobald die ersten Flüchtlinge eingezogen sind. Frau Busch-Sandmann erläuterte, dass bereits mit dem Einzelhändler vor Ort (EDEKA) gesprochen sei, der sein Angebot für Flüchtlinge erweitern möchte und informierte über den Verein Flüchtlingshilfe e.V., der sich diesen Montag gegründet hat.

Alles in allem war es eine kritische, aber durchaus konstruktive Versammlung. Bürgermeister Jesse appellierte abschließend noch einmal, sich nicht allein von Sorgen und Ängsten leiten zu lassen, sondern auch eine gewisse Offenheit an den Tag zu legen, um die Herausforderungen, vor der alle Brandiserinnen und Brandiser gemeinsam stehen, anzunehmen und zu gestalten.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 26.11.2015

Deutlich erhöht wurden die Prognosen zur Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge. Dies wurde den Bürgermeistern durch den Landkreis Anfang der Woche in einer Beratung übermittelt. Lagen noch vor acht Wochen die Zahl der vom Freistaat Sachsen im Jahr 2015 aufzunehmenden Flüchtlinge bei 40 000, so sind es nunmher 60 000 Menschen informierte Landrat Henry Graichen. Die Bedarfszahl für den Landkreis erhöht sich damit auf 4500. Das wiederum bedeutet auch für die einzelnen Kommunen eine Korrektur nach oben. So steigt der Bedarf in der Stadt Brandis auf nun auf 164 Asylsuchende. In Brandis und den Ortsteilen sind zur Zeit jedoch nur 8 Asylsuchende untergebracht, da kaum freier Wohnraum zur Verfügugn steht. Eine Gemeinschaftunterkunft mit 120 Plätzen ist geplant, mit dem Beginn des Bezuges wird ab Mitte Dezember gerechnet. Mit über 50 Prozent dezentraler Unterbringung bislang weist der Landkreis Leipzig jedoch insgesamt eine sehr gute Situation aus. Es seien jedoch, um dem rasanten Anstieg Rechnung zu tragen, wie in Brandis verstärkt Gemeinschaftsunterkünfte in der Planung, machte Beigeordneter Dr. Thomas Voigt deutlich, in dessen Verantwortungsbereich die Problematik fällt. Die Situation sei schwierig und stelle die Mitarbeiter im Landkreis und den Kommunen vor höchste Herausforderungen. Landkreis und Gemeinden müssten vielfach Organisationsdefizite schultern, die in Bund und Land entstehen. Ohne ein solidarisches Miteinander der Gemeinden, eine starke Vernetzung mit anderen Institutionen und die Unterstützung durch ehrenamtliche Akteure sei das nicht zu schaffen. Wichtig sei zudem, dass weiterhin ein großes Augenmerk auf der Betreuung und Integration der Angekommenen liege. Hier ist es teilweise notwendig, dass sich die Akteure aus den verschiedenen Bereichen neu aufstellen. Thomas Voigt kündigte die Bildung eines Integrationsbeirates an.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 24.11.2015

Heute sind weitere elf unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge  in die Unterkunft in Waldsteinberg eingezogen. Derzeit laufen weitere bauliche Maßnahmen an dem Objekt. So wird ein zweiter Rettungsweg an dem ehemaligen Waldhotel angebaut.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 16.11.2015

Letzte Woche sind die ersten zehn Jugendlichen in das ehemalige Waldhotel in Waldsteinberg eingezogen. Die minderjährigen Flüchtlinge sind ohne Eltern in Deutschland eingetroffen und werden dort vorübergehend vom DRK betreut.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 10.11.2015

Heute Vormittag besuchte Bürgermeister Arno Jesse gemeinsam mit Landrat Henry Graichen die zukünftige Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Beucha. Am Sonntagmorgen war dort ein Brandanschlag verübt worden. Das Feuer sei allerdings nicht ausgebrochen, es kam zu einem Schwelbrand, der von allein erlosch. "Wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste", sagt Arno Jesse. Die Buchhandlung Kirjat ist momentan nicht in Lage, ihre Arbeit dort fortzuführen. Jesse: "Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir der Buchhandlung unsere Unterstützung zugesagt."
Das für extremistische Taten zuständige operative Abwehrzentrum (OAZ) ermittelt, da von einem fremdenfeindlichen Motiv auszugehen sei.

Am heutigen Dienstag ziehen die ersten zehn Kinder und Jugendliche ins ehemalige Waldhotel Waldsteinberg ein. Es sind unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern aus ihrem Heimatland geflüchtet sind.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 04.11.2015

Zur gestrigen Anwohnerversammlung im ehemaligen Waldhotel Fischer in Waldsteinberg waren rund 80 Gäste gekommen. Seitens des DRK, welches das Grundstück samt Gebäude vor kurzem erworben hat, wurde klargestellt, dass die unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber in Kürze einziehen werden. Nach der Interimsnutzung durch die Kinder und Jugendlichen wird das Haus als Seniorenresidenz umgebaut. Anders als noch letzte Woche mitgeteilt kann nach aktuellem Stand nicht gesagt werden, wie lang die Interimsnutzung andauern wird, da der Zustrom von minderjährigen Flüchtlingen in den Landkreis deutlich größer ist als noch vor Kurzem prognostiziert. Ebenso ist im Moment noch unklar, welchen Nationalitäten die Ankommenden angehören. Allerdings bestehen auch für sie eine Schulpflicht, der sie je nachdem wie sie sich eingelebt haben, nachkommen müssen. Anfangs werden sie dann in so genannten DAZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) in Grimme und/oder Wurzen unterrichten.

Die Unterkunft soll so betrieben werden wie das DRK-Wohnen für Kinder und Jugendliche im Rotkehlchenweg. Die Mitarbeiter vor Ort arbeiten in drei Schichten. Zudem ist bereits jetzt ein Wachdienst eingesetzt, der von 18 bis 6 Uhr im Dienst ist.

Vorgestellt und ihre Hilfe angeboten hat in der Veranstaltung die ehrenamtlich tätige Beauftragte für Gleichstellung und Integration der Stadt Brandis, Frau Busch-Sandmann. Die Integrationsbeauftragte fungiert als Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und den Bürgern und ist bei Sorgen und Fragen zur Thematik gleichermaßen ansprechbar wie für Hilfsangebote. Ihr Ziel ist es dabei für eine Vernetzung zwischen den vielfältigen Akteuren zu sorgen und Strukturen in dieser für alle neuen Herausforderung zu schaffen. Zu erreichen ist Frau Busch-Sandmann per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 28.10.2015

Wie das Landratsamt Landkreis Leipzig heute mitteilte, wird das ehemalige Wladhotel Fischer in Waldsteinberg als Interimsunterkunft für etwa 20 unbegleitete minderjährige Asylbewerber und Flüchtlinge zwischen 12 und 17 Jahren genutzt. Bereits Anfang November sollen sie einziehen. Diese Zwischenlösung ist notwendig, da die geplante Einrichtung im Hohburger  Hotel „Zur Schweiz“ zunächst noch umgebaut werden muss.

Ein dauerhafte Unterbringung von Flüchtlingen ist im ehemaligen Waldhotel nicht geplant, vielmehr wird dieses nach Auszug der Kinder zur Seniorenresidenz umgenutzt.

Die in Beucha geplante Gemeinschaftsunterkunft für 120 Flüchtlinge und Asylbewerber soll bis zum 1. Dezember 2015 bezugsfertig sein. Diese Zielstellung wird seitens des Landkreises Leipzig zwar sehr sportlich, aber nach aktueller Einschätzung noch machbar.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 9.10.2015

In der gestrigen Sitzung des Netzwerkes der Flüchtlingshilfe unter dem Dach des Brandiser Forums für Demokratie und Vielfalt wurden konkret die ersten Projekte für die zukünftige Sammelunterkunft in Beucha angeschoben. Einhellig waren alle der Ansicht, dass der Erwerb der deutschen Sprache der Grundstein für eine gelungene Integration ist. Daher sucht das Netzwerk bereits jetzt Sprachmittler für Deutsch, die ehrenamtlich Sprachunterricht erteilen möchten. Konkret Dolmetscher, die arabisch sprechen. Gerade in der Anfangszeit wird dies die Kommunikation erheblich vereinfachen.

Auch wenn schon viele, die helfen möchten, den Weg zum Netzwerk gefunden haben, so werden sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten viele Hände gebraucht. Daher sind neue Mitstreiter im Netzwerk herzlich willkommen. Bitte wenden Sie sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an das Netzwerk. Hier erhalten Sie alle weitere Informationen.

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 8.10.2015

Die Einwohnerversammlung am 6. Oktober besuchten fast 800 Brandiserinnen und Brandiser in der Mehrzweckhalle. Erste Fragen beantworteten neben Bürgermeister Arno Jesse auch Landrat Henry Graichen, Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz, Falk Donner, Leiter Polizeirevier Grimma, Kreis-Beigeordneter Dr. Thomas Voigt sowie ein Vertreter des Betreibers der geplanten Gemeinschaftsunterkunft Abub. Ein Auszug von Fragen und Antworten steht im kommenden Stadtjournal (erscheint am 19. Oktober und ist dann auch online lesbar).

Zur gestrigen Sitzung des Kreisrates beschloss dieser den Betreibervertrag zwischen dem Landkreis Leipzig und dem Betreiber Abub für das Gebäude in der Albert-Kuntz-Straße mit übergroßer Mehrheit. Der Vertrag ist mittlerweile unterschrieben.

 

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 30.9.2015

Die Stadt Brandis ist vom Landkreis darüber informiert worden, dass dieser in einem ehemaligen Bürogebäude der Firma Ruppert in der Albert-Kuntz-Straße eine Gemeinschaftsunterkunft für 120 Flüchtlinge einrichten will. Der Eigentümer hat das Objekt dem Landkreis angeboten, über den entsprechenden Betreibervertrag wird demnächst im Kreistag entschieden. Geplant ist, dass Ende des Jahres das Gebäude einzugsbereit ist.

Aus diesem Grund findet am Dienstag, den 6. Oktober 2015 ab 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Brandis, Poststraße 22, eine Einwohnerversammlung zum Thema „Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Brandis“ statt.

Auf der Einwohnerversammlung soll den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Brandis die Möglichkeit eingeräumt werden, eine umfassende Information zum Verfahren der Unterbringung von Flüchtlingen durch den Landkreis in der Stadt Brandis zu erhalten und dazu Fragen zu stellen. Anwesend und zu Antworten bereit sein werden Landrat Henry Graichen (CDU), Kreis-Beigeordneter Thomas Voigt, Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz, Bürgermeister Arno Jesse sowie ein Vertreter des künftigen Betreibers, der Firma Abub.

 

Zur Flüchtlingssituation / Stand: 15.9.2015

Als Stadt im Landkreis Leipzig ist Brandis durch den Landkreis aufgefordert, entsprechend der Größe Wohnraum für 126 Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Dies ist der Stand vom Asylgipfel vom 20. August. Monatlich kommen aus des Erstaufnahmelagern ca. 150 neue Flüchtling in den Landkreis, die neu verteilt werden müssen. Das heißt, dass auch für Brandis die Quote zur Zeit ständig steigt. Seit einigen Wochen lebt in Brandis in einer Wohnung bereits eine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie. Inzwischen sind vier weitere Wohnungen im Brandiser Stadtgebiet durch den Landkreis angemietet worden und werden gerade als Wohnungen für Asylbewerber hergerichtet.

Dies alles reicht bei weitem nicht, um den angeforderten Bedarf zu decken. Da aber Wohnraum in Brandis grundsätzlich knapp ist, sucht der Landkreis dringend Platz, wo eventuell eine Gemeinschaftsunterkunft auch in Brandis einschließlich der Ortsteile Beucha und Polenz errichtet werden kann. Die Suche beschränkt sich dabei nicht allein auf kommunale Liegenschaften sondern auch auf Immobilien privater Anbieter. Selbst wenn die Stadt Brandis hier in ihren Möglichkeiten sehr begrenzt ist, so wird sie darauf hinwirken, dass sowohl sozial verträgliche Rahmenbedingungen wie aber auch ein belastbares Sicherheitskonzept gewährleistet wird.