Jugendbeteiligung von Jugendlichen für Jugendliche
Staatsministerin Meier kommt im November nach Brandis

Nach dem Anfang des Jahres erfolgreich durchgeführten Projekt des gelosten Bürgerrates gab es jetzt den Startschuss für ein neues losbasiertes Beteiligungsvorhaben in Brandis: dem für den gelosten Jugendrat in Brandis. Kurz vor den Sommerferien kam die Förderzusage vom Freistaat Sachsen, mit einem gelosten Jugendrat ein neues Beteiligungsinstrument auszuprobieren. Nun wurden die 60 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Brandis und des Gymnasiums ausgelost. Schon am kommenden Montag trifft sich der Jugendrat ganztägig zu seiner ersten Sitzung.

Brandis gehört damit zu den ersten Kommunen im Freistaat, die in den Genuss der Förderung aus der neuen Förderrichtlinie „Bürgerbeteiligung“ kommen, die erst Anfang des Jahres aufgelegt wurde. „Darüber freuen wir uns enorm“, so Bürgermeister Arno Jesse, „bestätigt es doch weiter unseren Markenkern als Mit-Mach-Stadt.“ Das sportliche Ziel ist es, bis Dezember dieses Jahres ein Konzept für eine nachhaltige Jugendbeteiligung aufzustellen, welches allein durch die Schülerinnen und Schüler erarbeitet und den Stadträten als Empfehlung übergeben wird. In dem gelosten Jugendrat entwickeln Schülerinnen und Schüler also Ideen dafür, wie Jugendbeteiligung in Brandis aussehen soll und vor allem langfristig verankert werden kann. „Denn die Jugendlichen wissen selbst am besten, wie die Beteiligungsangebote gestaltet werden müssen, damit sie gerne teilnehmen“, so Jesse. Das Los sorgt dann dafür, dass ganz unterschiedliche Perspektiven, gerade auch der Schülerinnen und Schüler, die noch nicht im Schülerrat oder der Jugendarbeit aktiv sind, in die Erarbeitung des Beteiligungskonzeptes einfließen.

„Ich hoffe, dass dies der Startschuss für eine langfristige Beteiligung von jungen Menschen in der Stadt sein wird“, so Jesse weiter, „und bedanke mich ausdrücklich bei den beiden Schulen für die engagierte und sehr spontane Zusammenarbeit. Damit unterstreichen sie die große Chance, auf diese Weise Jugendbeteiligung zu fördern.“

Für den gelosten Jugendrat wurden ab Jahrgangsstufe 7 pro Klasse je zwei Schülerinnen und Schüler ausgelost, an dem Prozess teilzunehmen. Dieser so gebildete Jugendrat setzt sich dann am 26. September 2022 mit Instrumenten für die Beteiligung von Jugendlichen auseinander, die anderswo bereits erprobt wurden. Auf dieser Basis entwickeln sie eigene Ideen und Vorschläge für die zukünftige Jugendbeteiligung in Brandis. Diese Ideensammlung nehmen die Jugendlichen dann mit in ihre Klassen, um dort das Feedback zu den Vorschlägen ihrer MitschülerInnen einzuholen. So können alle Jugendlichen in der Stadt Einfluss nehmen! Dieses Feedback nehmen die Jugendlichen mit zum zweiten Treffen des Jugendrats.

In diesem zweiten Treffen am 2. November 2022 geht es dann darum, Grundsätze für die Jugendbeteiligung in der Stadt Brandis zu entwickeln, aus denen Es geht LOS einen Entwurf für ein Beteiligungskonzept von Jugendlichen für Jugendliche erstellt. Am gleichen Abend besucht Katja Meier, Staatsministerin der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung des Landes Sachsen, Brandis, um sich ein Bild vom Projekt und der Arbeit des Jugendrates zu machen.

Der Entwurf für das Jugendbeteiligungskonzept wird schließlich am 29. November um 18.30 Uhr dem Stadtrat der Stadt Brandis übergeben. Ziel ist es, dass die Stadt Brandis auf Grundlage dieses Konzepts Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche beschließt, die sich an deren Vorstellungen orientieren. So soll das Projekt auch als Vorbild dafür dienen, wie Jugendbeteiligung in Kommunen wirksam und nachhaltig gelingen kann.

 

900 Jahre Brandis - Kurzfilm

900 Jahre Brandis Film

Bürgersprechstunde online von Dienstag, dem 12. Juli 2022

Screenshot BM Sprechstunde

 

 

 

 

 

 

Die nächste Bürgersprechstunde findet am Dienstag, 27. September 2022, 17 Uhr statt.

Brandiser Stadtjournal Titel BBSJ 09 2022

  • "WeinLese" in Beucha
  • Sport am Autobahnsee

 

 

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