Nach Aufstellen eines Hochwasserrisikomanagementplanes (HWRMP) für die Faule Parthe durch den Zweckverband Parthenaue der Städte Naunhof und Brandis wurden Maßnahmen zum Schutz der angrenzenden Siedlungen vor Hochwasser und zur Absenkung der Hochwasserspiegellagen der Faulen Parthe sowie zur Erreichung der ökologischen Durchgängigkeit vorgeschlagen. In diesem Sinne war eine Erweiterung des Durchflussquerschnitts des Bauwerkes 11 erforderlich. Diese Maßnahme (Nr. 9) wirkt im Verbund mit den empfohlenen Maßnehmen M7, M8 und M10 des HWRMP.

Gegenstand des Bauvorhabens waren folgende Maßnahmen:

- Absteckung
- Beweissicherung
- Aufstellen einer prüffähigen statischen Berechnung sowie Standsicherheitsnachweis für das Durchlassbauwerk
- Verkehrssicherung und -sperrung
- Baufeldfreimachung, Gehölzbeseitigung
- Baumeinschlag
- Gehölzschutzmaßnahmen
- Ökologische Baubegleitung
- Abbruch vorhandenes Bauwerk einschl. Absturzsicherung
- Aufbruch und Beseitigung der vorhandenen Befestigungen der Fahrbahn und Bankette
- Wiederherstellen der Fahrbahn und Bankette
- Oberboden- und Erdarbeiten
- Herstellen des Durchlassbauwerkes mit entsprechenden Beton- und Stahlbetonarbeiten
- Einbau von Sohlsubstrat im Durchlassbauwerk
- Herstellen einer Kleintierberme
- Ausbildung des Ein- und Auslaufbereiches Bauwerk mit Wasserbausteinen und Pilotsteinen
- Einfassung der Stirnseiten mit Kleinpflaster
- Abbruch und Neubau einer Einfriedung, Neubau eines Geländers als Absturzsicherung und Leiteinrichtung
- Kompensationsmaßnahmen außerhalb des Baubereiches entlang des Todgrabens in Brandis westlich der Waldsteinberger Straße (S43) sowie am Autobahnzubringer Naunhof BAB A 14
- Erstellen eines Bestandplanes und Bauwerksbuches
- Rückbau eines Verkehrszeichens

Durch die Fertigstellung dieser Maßnahme konnte wieder ein beachtlicher Schritt zur Realisierung des Hochwasserrisikomanagementplanes gemacht werden.

Kerstin Quandt, Fachbereichsleiterin Bau und Ordnung

 

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